Der Herbst hat es bei uns wieder einmal in sich. Fünf Online-Konferenzen liegen seit September hinter uns, fünf weitere stehen bis Anfang Dezember noch an. Und während wir mitten in der Vorbereitung der nächsten Veranstaltungen stecken, laufen natürlich längst auch die Planungen für 2027.

Ich beschäftige mich bei uns vor allem mit der Entwicklung des Gesamtmodells unserer Events und Plattformen. Und da ist gerade einiges in Bewegung. Neben den Konferenzen haben wir in den vergangenen Wochen neue Themengruppen und Lernzirkel gestartet, arbeiten an weiteren Austausch- und Lernformaten und entwickeln auch unsere Plattformfunktionen weiter. Einiges davon ist bereits verfügbar, anderes probieren wir gerade erst aus.

Deshalb hier mal wieder ein kleiner Einblick in unsere Veranstaltungsküche.

Fünf Konferenzen in sechs Wochen

Seit Mitte September hatten wir auf unseren Plattformen bereits eine recht bunte Themenmischung. Los ging es mit der Total Compensation Konferenz am 10. September. Es folgten die Customer Insights & Journey Management Konferenz am 16. und 17. September, die Conversational & Agentic AI Konferenz am 24. September und der Employee Experience SUMMIT am 30. September. Den vorläufigen Abschluss machte am 22. Oktober unsere AI Experience Orchestration Konferenz.

Zu allen Veranstaltungen gibt es inzwischen Aufzeichnungen, Rückblicke und weitere Inhalte auf unseren Shift-Plattformen. Und natürlich nehmen wir aus den Programmen auch wieder einige Anregungen für unsere weitere Themenplanung mit.

Mit den nächsten fünf Konferenzen geht es gleich weiter: Am 5. November steht die CX Management Konferenz an, am 12. November der Smart Work & Employee Communications SUMMIT. Am 18. und 19. November folgen unsere beiden Finance-Veranstaltungen zu Purchase-to-Pay und Record-to-Report, bevor wir am 2. Dezember mit der Workforce Management Konferenz unseren Veranstaltungsherbst abschließen.

Für unsere Programmredaktion und das gesamte Team ist das gerade eine ziemlich intensive Phase. Zumal parallel schon die ersten Programme für das nächste Jahr vorbereitet werden.

Neu im Herbstprogramm: Unsere Peer Labs

Am 24. und 25. November stehen bei uns außerdem die ersten Peer Labs auf dem Programm. Damit probieren wir ein neues, interaktives Gruppen-Lernformat aus, das unsere bisherigen Konferenzen ergänzen soll.

Los geht es am 24. November mit dem Shift/HR Peer Lab zur Optimierung der HR-Transformation. Am 25. November folgt das Shift/CX Online Peer Lab.

Im Unterschied zu den klassischen Konferenzen geht es hier weniger um Vorträge, sondern vor allem um die gemeinsame Arbeit an einer konkreten Fragestellung. Kurze fachliche Impulse liefern den Einstieg, anschließend diskutieren die Teilnehmenden in kleinen Gruppen ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Lösungsansätze. Die Ergebnisse werden zum Abschluss wieder zusammengeführt.

Mit rund 25 bis 30 Teilnehmenden und einer stärker strukturierten Moderation wollen wir den fachlichen Austausch und das gemeinsame Lernen gezielter unterstützen. Wir sind gespannt, wie das Format bei den ersten Durchführungen funktioniert und was wir daraus für weitere Peer Labs im kommenden Jahr mitnehmen können.

Neues auf unseren Shift-Plattformen

Neben dem Konferenzprogramm hat sich in den vergangenen Wochen auch auf unseren Plattformen einiges getan. Vor allem haben wir die Themengruppen und Lernzirkel ausgebaut, mit denen wir zusätzliche Möglichkeiten für den fachlichen Austausch anbieten wollen.

Auf Shift/HR gibt es inzwischen fünf Lernzirkel, darunter die Gruppen zu Job-Architekturen & Pay Equality, Employee Listening & EX-Optimierung und AI Adoption & Governance. Auf Shift/CX haben wir unter anderem Gruppen zu Agentic Experience Management und CX Governance & Transformation eingerichtet. Und auf Shift/Work sind es mittlerweile vier Lernzirkel sowie drei Gruppen rund um unsere Podcasts.

Bei Shift/Finance sind wir noch nicht so weit. Und auch die anderen Gruppen stehen weitgehend noch am Anfang. Jetzt müssen wir schauen, welche Themen und Formate angenommen werden und wie wir den Austausch sinnvoll begleiten können.

Daneben bereiten wir unsere Bench-Learning-Programme vor. Hier sollen Verantwortliche aus verschiedenen Unternehmen über mehrere Monate hinweg gemeinsam an einem Thema arbeiten, Erfahrungen vergleichen und voneinander lernen. Das Format ist auf einen festen Teilnehmendenkreis und mehrere aufeinander aufbauende Termine ausgelegt.

Und was steht für 2027 an?

Auch die Themenplanung für 2027 nimmt inzwischen Gestalt an. Ein Begriff zieht sich dabei wieder durch mehrere unserer Plattformen: Orchestrierung.

Das ist für uns eigentlich kein neues Thema. Neu ist eher, dass sich mit der zunehmenden Nutzung von KI-Agenten die Anforderungen verändern. Neben der Koordination von Prozessen und Systemen geht es künftig stärker auch um Kontrolle, Verantwortlichkeiten und die Frage, wie menschliche Entscheidungen und automatisierte Abläufe zusammenspielen.

Entsprechend setzen wir auf unseren Plattformen unterschiedliche Schwerpunkte. Bei Shift/CX geht es unter anderem um Agentic Experience Management und Journey Orchestration. Auf Shift/HR beschäftigen uns Workforce Orchestration und das Zusammenspiel von Menschen, Skills und KI-Agenten. Shift/Work setzt Schwerpunkte bei Enterprise Knowledge, Digital Workplace Governance und KI-gestützter Zusammenarbeit. Und auf Shift/Finance stehen Finance Automation, automatisierte Finanzprozesse und kontinuierliche Kontrolle auf der Agenda.

Das sind natürlich erst einige der Themen, die wir für 2027 vorbereiten. Die ersten Termine stehen ebenfalls bereits: das Digital Work FORUM am 17. Februar, die Shift/CX Konferenzwoche vom 8. bis 12. März und der Shift/Finance Automation Summit am 27. und 28. April.

An den weiteren Programmen arbeiten wir gerade.

Auch an der Plattform geht die Arbeit weiter

Neben den Veranstaltungen und neuen Austauschformaten entwickeln wir auch unsere Shift-Plattformen technisch und inhaltlich weiter.

Ein Schwerpunkt bleibt die bessere Nutzung unseres inzwischen recht umfangreichen Wissensbestands. Über die Jahre haben sich viele Fachvorträge, Praxisberichte und Diskussionen angesammelt. Mit unseren KI-gestützten Wissensdiensten und neuen Formen der Aufbereitung wollen wir es einfacher machen, die passenden Inhalte zu finden und für eigene Fragestellungen zu nutzen.

Dazu gehören auch kürzere Lerninhalte und strukturierte Lernpfade. Wir beschäftigen uns gerade damit, wie wir aus bestehenden Fachinhalten kompaktere Lerneinheiten machen können, die sich auch unabhängig von einem ganzen Konferenzvortrag nutzen lassen.

Ein weiteres Thema sind unsere Assessments. Hier entwickeln wir Möglichkeiten, mit denen sich die eigene Ausgangssituation zu einer fachlichen Fragestellung strukturiert erfassen und einordnen lässt. Zusammen mit den Themengruppen, Peer Labs und Bench-Learning-Programmen ergeben sich daraus verschiedene Angebote, mit denen wir unsere Plattformen ergänzen wollen.

Mehr zu den geplanten Schritten haben wir vor einigen Wochen auch in unserem Beitrag „Unsere Roadmap: von der Information zur fachlichen Problemlösung“ beschrieben.

Allerdings ist auch noch längst nicht alles fertig. Einige Funktionen sind bereits verfügbar, andere befinden sich im Test oder stehen noch auf unserer Entwicklungsliste. Wir werden deshalb auch 2027 einiges ausprobieren und sehen müssen, was sich in der Nutzung bewährt.

Erst einmal den Herbst zu Ende bringen

Soweit also der Blick in unsere Veranstaltungsküche. Für 2027 haben wir uns einiges vorgenommen, sowohl bei den Konferenzthemen als auch bei der Weiterentwicklung unserer Plattformangebote. Die nächsten Monate werden zeigen, welche Ansätze wir wie weiterführen können.

Vorher müssen wir aber erst einmal unsere fünf noch ausstehenden Konferenzen erfolgreich über die Bühne bringen. Deshalb schon jetzt ein Dank an alle Referierenden, Partner und Teilnehmenden, die diesen Herbst mitgestalten – und natürlich an unser Team, das bei zehn Konferenzen in knapp drei Monaten ordentlich zu tun hat.

Und wenn Ihr Ideen oder Anregungen zu unseren neuen Angeboten habt, meldet Euch gerne. Wir freuen uns über Rückmeldungen, gerade auch zu den Dingen, die wir momentan noch ausprobieren.