Morgen findet die CX Management Konferenz der Shift/CX statt, in den Tagen danach folgen der Smart Work & Employee Communications SUMMIT und die beiden Finance-Foren zu Purchase-to-Pay und Record-to-Report. Der November ist bei uns traditionell dicht. Gerade deshalb wollen wir vorher aufschreiben, woran wir neben den Veranstaltungen arbeiten und in welcher Reihenfolge.

Was sich an unserem Versprechen verschiebt

Bisher haben die Shift-Plattformen vor allem Zugang geschaffen: zu Events, zu Fachbeiträgen, zur Mediathek und zum Austausch rund um die Veranstaltungen. Wer kam, war meistens Teilnehmerin, Leser oder Zuschauerin. Daran ist nichts falsch, und es bleibt das Fundament. Die Events füllen den Wissensbestand, wie wir es im Plattformmodell beschrieben haben.

Künftig wollen wir mehr leisten. Fachverantwortliche sollen auf der Plattform an ihren konkreten Fragen arbeiten können: Wissen sammeln, mit anderen diskutieren, einen eigenen Ansatz überprüfen und das Ergebnis in die eigene Projektarbeit mitnehmen. Die Rolle verschiebt sich vom Zuschauen zum Mitwirken. Unsere neu gefasste Mission beschreibt, wohin das führen soll. Diese Roadmap beschreibt die Schritte dorthin, so wie wir sie heute sehen.

Drei Stufen der KI-Unterstützung

Bei der künstlichen Intelligenz denken wir in drei Stufen, die aufeinander aufbauen:

  • Suchen & Finden: passende Inhalte aus Mediathek und Fachbeiträgen finden und Antworten mit Quellenangabe erhalten. Das leistet der KI-Assistent heute in einer Beta-Version.
  • Fragen & Diskutieren: eine Frage als fortlaufenden Faden weiterführen, Ressourcen dazu sammeln und mit Kolleginnen, Kollegen oder einer Gruppe besprechen.
  • Prüfen & Optimieren: einen Ansatz oder ein Konzept gegen das Wissen der Plattform spiegeln und Lücken erkennen. Einen ersten Schritt in diese Richtung machen die Assessments, die eine Standortbestimmung zum Projekt liefern und bewusst keine Maßnahmen empfehlen.

Die zweite und dritte Stufe sind anspruchsvoll, fachlich und beim Datenschutz. Wir gehen sie nur so schnell, wie wir die Qualität der Antworten sichern können.

Was wir uns vorgenommen haben

In den kommenden Monaten wollen wir das stärken, was es schon gibt. Die Mediathek soll ein eigenständiger Einstieg werden, auch für alle, die gerade keine Veranstaltung besuchen. Inhalte lassen sich inzwischen merken, sodass man später an derselben Stelle weitermachen kann, und über Themen-Abos lassen sich Entwicklungen über Zeit verfolgen. Beides wollen wir so einbinden, dass es im Alltag selbstverständlich wird. Collections, die es seit dem Frühjahr gibt, wollen wir stärker als Weg durch ein Projektthema führen. Dazu kommen der Ausbau des Assistenten, die Begleitung erster Themengruppen als Pilot und weitere Challenges.

Danach sollen fachliche Profile dazukommen, über die Expertise und Beiträge sichtbar werden. Collections sollen sich im Team bearbeiten und als Briefing oder Konzeptnotiz exportieren lassen. Und Fragen & Diskutieren soll als eigener Weg entstehen.

Längerfristig arbeiten wir an drei größeren Vorhaben. Prüfen & Optimieren soll zu einer Funktion reifen, die bei der Absicherung von Konzepten und Entscheidungen hilft. Ein Wissensgraph soll die Inhalte aller Plattformen fachlich verknüpfen, damit Suche und Assistent Zusammenhänge erkennen. Und aus Lernpfaden sollen Kompetenzpfade werden, die zeigen, wie sich eine Rolle fachlich weiterentwickeln lässt. Dazu gehört auch die Frage, wer schon ein ähnliches Problem hatte, die wir vergangene Woche als verbindenden Gedanken beschrieben haben.

Wie wir dabei vorgehen

Termine nennen wir bewusst nicht. Die Reihenfolge kann sich ändern, wenn wir sehen, dass etwas anderes dringender gebraucht wird. Wir schauen genau hin, was tatsächlich genutzt wird, und lassen uns davon leiten. Was neu ist, kennzeichnen wir als Beta oder Pilot, bis es sich bewährt hat. Wie lang so ein Weg sein kann, haben wir beim Start der neuen Plattform selbst erlebt.

Wir freuen uns über jede Rückmeldung, was Euch bei der Arbeit an Euren Projekten fehlt. Danke an alle, die die Plattform schon jetzt nutzen und uns sagen, was funktioniert und was nicht.