Mit den Shift/CX Trends 2026 starten wir heute in die Vorbereitung der Konferenzwoche im März. Parallel arbeiten wir an den letzten Schritten vor der Inbetriebnahme der neuen Plattform, die wir zum Jahresstart planen (Rückblick 2025 und Auftakt 2026). In dieser Phase hilft es uns, noch einmal festzuhalten, wofür das alles gedacht ist. Mitte November haben wir dazu im Team ein Bild davon aufgeschrieben, wie die einzelnen Angebote der Shift-Welt zusammenhängen sollen.

Vier Bausteine, ein Zusammenhang

Bisher haben wir unsere Angebote eher nebeneinander gedacht: hier die Konferenz, dort die Mediathek, daneben die Fachblogs. Im neuen Bild greifen sie ineinander.

  • Events füllen den Wissensbestand. In Konferenzen, Conventions und Talks entsteht neues Wissen, weil Menschen dort über ihre Projekte sprechen, auch über das, was nicht funktioniert hat.
  • Die Mediathek macht ihn nutzbar. Seit dem Frühjahr bereiten wir unsere Veranstaltungen weitgehend automatisiert auf (Präsenz, Talks und Wissensbausteine), sodass aus jeder Session mehr wird als eine Aufzeichnung.
  • Lernpfade geben Orientierung. Sie sollen Inhalte zu einem Thema in eine Reihenfolge bringen, die beim Einarbeiten hilft.
  • Die Community hält den Austausch zwischen den Terminen am Laufen. Wer eine Frage hat, soll sie nicht bis zur nächsten Konferenz aufheben müssen.

Erst zusammen ergeben diese Bausteine eine kontinuierliche Beziehung, wie wir sie uns vorstellen. Man kommt nicht nur für einen Konferenztag, sondern findet über das Jahr hinweg etwas für die eigene Arbeit. Das Zielbild, das wir vor einem Jahr formuliert haben (siehe „Von der Mediathek zur Wissensplattform: wohin wir Shift entwickeln“), wird damit konkreter, und es gilt für alle fünf Themenwelten (siehe „Eine Plattform, fünf Themenwelten“).

Warum ein Konferenztag allein nicht reicht

Wer sich mit Lernen beschäftigt, kennt das Phänomen. Was man einmal gehört hat, verblasst schnell, wenn man es nicht wieder aufgreift. Die Kognitionsforschung beschreibt seit Langem, dass aktives Erinnern und Wiederholen mehr bewirken als einmaliges Zuhören. Bei der Shift/HR haben wir das gerade erst für die Personalentwicklung eingeordnet (Lernen durch Abrufen). Für unsere eigenen Formate heißt das: Ein guter Konferenztag ist ein Anstoß, aber die Arbeit an einem Thema beginnt danach.

Einen ersten Versuch in diese Richtung hat die Shift/Work im November gemacht. Den Smart Work & Employee Communications SUMMIT haben wir als Mediathek-Serie angelegt, also von Anfang an für die Nutzung nach dem Termin. Was Corporate Learning in Unternehmen heute umfasst, haben wir bei der Shift/HR in einem eigenen Beitrag zusammengefasst (Was ist Corporate Learning?). Beides fließt in unsere Überlegungen zu Lernpfaden ein.

Wo wir heute stehen

Ehrlicherweise sind die vier Bausteine unterschiedlich weit. Events und Mediathek tragen, daran arbeiten wir seit Jahren. Die Community-Funktionen gehören zum Umfang der neuen Plattform. Wie sie im Alltag angenommen werden, zeigt sich erst nach dem Start. Lernpfade sind dagegen noch ein Vorhaben. Wir wissen, wohin wir damit wollen, aber nicht, wann wir so weit sind.

Offen ist auch, wie die Zugänge künftig aussehen, wenn die Plattform mehr bieten soll als einzelne Veranstaltungen. Auch daran arbeiten wir, und auch hier wollen wir lieber an der tatsächlichen Nutzung lernen, als vorab alles festzulegen.

Danke für dieses Jahr

Ein solches Modell funktioniert nur, wenn viele mitmachen. Wir danken den Referierenden, deren Erfahrungen den Wissensbestand überhaupt erst entstehen lassen, unseren Partnern, die ihr Wissen in Programme und Beiträge einbringen, allen Teilnehmenden und unserem Team. Im März sehen wir uns zur Konferenzwoche unter dem Motto „Breaking CX Boundaries“ wieder (warum wir dieses Motto gewählt haben). Und wenn Ihr eine Vorstellung davon habt, welcher Lernpfad Euch in Eurer Arbeit helfen würde, erzählt es uns.